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WerkDruck

Laboratorium für Handsatz und Versuchsanstalt zur Bewahrung des Buchdrucks


WorkShops/Kurse

Kalenderprojekt 2020

Jahreskalender zum Thema »Den Faden verlieren«

Wie schon bisher widmet sich jeder Teilnehmer in Satz und Druck (eventuell Bild) einem Monatsblatt.

 

Wer an einem Projekt,  teilnehmen  will, sollte sich entweder über E-Mail oder telefonisch melden, damit die Zeiten abgesprochen werden können, denn aufgrund der Werkstattenge können jeweils nur drei bis vier Teilnehmer sinnvoll dort wirken. Die Zeiten werden dann abgesprochen und individuell an die Möglichkeiten der Teilnehmer angepasst.

   Siehe auch unter Aktuelles.

 

 

Im WerkDruck geschieht etwas, was man begreifen kann, das Schöne und Handfeste.

Jeder kann heute entwerfen, layouten, Schrift setzen, Bilder anordnen … so die Verkäufer der einschlägigen Computerprogramme.

Im WerkDruck fängt man noch mal ganz von vorne an. Wie mit dem Grundschul-Buchstaben-Kasten. Aber in Höchstqualität, die über 500 Jahre erfolgreich war.
Es gibt heute  viele bunte Drucksachen in Massen. Im WerkDruck drucken wir in Maßen. Die Auflagen sind begrenzt, damit es auch noch Spaß macht.
Der Umgang mit den Materialien Farbe, Papier – aber auch die Pflege der Maschinen – ist etwas anderes, als mit Bürokopierern zu arbeiten.

Frauendrucken

Akzidenzdruck

Ein Projekt nützlicher Drucke

Ein Workshop bei dem nützliche Karten (Geburtstags-,  Glückwunsch-, Trauer-Karten entstehen werden.

 

Weil halt

Erklärungsnotstand?

Hier muss wohl versucht werden den für manche etwas kryptischen Titel  des Kalenderprojektes  von 2019 zu umschreiben oder zu beschreiben.

Weil halt

ein Ausdruck im Fränkischen, der alles erklärt. Oder der dazu dient, zu sagen, dass es »eh klar« ist.

Das ist aber lediglich eine Erklärung des Ausdrucks. Eine weitere ist die, dass es einfach passiert, eine Art Kismet, also ein dem Menschen von Gott zugeteiltes Los, dem er nicht entgehen kann. Auch als festes Statement ist der Ausdruck zu gebrauchen, etwa in der Bedeutung: Weil ich es so will! Also einen Schlusspunkt setzen und sich nicht weiter rechtfertigen müssen.
„Ich mach’s halt so, will das nicht weiter diskutieren.“ Eine noch etwas andere Bedeutung: Wenn man nicht weiterweiß – dann: »weil halt!« – Ende. Oder: Es ist halt so, man fügt sich dem.

Dann hilft vielleicht auch ein Blick auf die anderssprachige Verwandtschaft. Etwa im Schwäbischen Hanoo, im Pfälzischen Alla. Da findet sich sicher noch mehr. Die Umrundung  dieser zwei Wörter ist vielversprechender als es auf dem ersten Blick scheint.

Eine Definition heißt: Die fränkische Antwort auf einfach alles.
Ob das stimmt, scheint zweifelhaft. Es hat einfach verschiedene Dimensionen, gilt aber sicher nicht universell galaktisch, drückt also schon etwas Spezifisches aus.

Welche zwölf Sichtweisen es dazu gegeben hat, kann man anhand der Kalenderblätter schön nachvollziehen.