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Harrisfeldwegpresse

Zukünftiges

Nichts Wahres lässt sich von der Zukunft wissen…

… hat der Schillers Fritz gut gesagt. Wie wahr das im neuen Licht – und im Jahr 2020 – zu sehen ist, sollte nun jeder verstehen.

Zukunft findet Stadt.

Dieser etwas dämliche Slogan, der für die Stadt Schweinfurt werben sollte, hing mit den Zukunftsplänen der Harrisfeldwegpresse zusammen.
Zum 150jährigen Todestag des großen (204 cm) Sohnes der Stadt im Jahr 2016 wollte die Harrisfeldwegpresse sich in den Festivitätsrausch einklinken und das Gedicht »Chidher« herausbringen. – So zumindest war der Plan.

Chidher

Zusammen mit der Uncollected Works Press sollte das Werk von Friedrich Rückert erstellt werden. In einer Auflage von dreizehn Exemplaren mit vier Radierungen von Petr Herel. Dies musste verschoben, sollte aber nicht gänzlich aufgeschoben werden.

Nun, im Jahr 2020 – mit vierjähriger Verzögerung – ist das Werk endlich fertiggestellt. Petr Herel hat fünf Aquatinten in seinem Studio in Melbourne gedruckt.
Die Harrisfeldwegpresse, erledigte den Rest, also den Handsatz und den Druck des zweisprachigen Textes in Schweinfurt, Rückerts Geburtsort (*1788).
Erschienen ist das Werk Anfang 2020 in nun 17 Exemplaren. Das Werk hat allerdings dennoch nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt beziehungsweise umgekehrt, die Welt hat bisher nie das Werk erblickt. Das allseits bekannte Virus hat die öffentliche Vorstellung verhindert.
Im Friedrich.Rückert.Poetikum geplant für April 2020 — hat sie nie stattgefunden.

 

Yes there is a future. And already over.

In 2016 the 150th anniversary of the death of the poet Friedrich Rückert (1788 -1866), who was born in Schweinfurt, was commemorated. In co-operation with Uncollected Works Press, Melbourne, we planned an edition of Rückert’s poem “Chidher”, English: “Khidr” or Arabic: “al-Khidr” together with four etchings by Petr Herel and an English prose translation. The edition should consist of only 13 copies. This project was postponed ofttimes – to the future.

But now, 2020 we are through. Five aquatint etchings were printed. The rest was done in Germany. The edition of now 17 copies is finalized. BUT nobody ever has seen the book yet. The covid-19 pandemia has disabled the public offering.